Kürzlich hinzugefügte Artikel ×

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Fidget Spinner: Neuste Modelle und Trends

Fidget Spinner: Neuste Modelle und Trends

Das Spielzeug gegen Stress und Langeweile

Fidget Spinner sind der Hit aus den USA – ein Trend, der erst wenige Wochen alt ist, dennoch aber schon einen derartigen Hype bei Kindern ausgelöst hat, dass das Spielzeug schon jetzt aus dem Alltag nicht wegzudenken ist. Die Gadgets, die wie eine Mischung aus Baumarkt-Ersatzteil und Wurfstern eines Ninja-Kriegers aussehen, wurden eigentlich für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen entwickelt.

 

Fidget Spinner: Spielzeuge zum Fummeln

Es gibt viele Anleitungen zu Tricks z.B. auf Youtube!

„Spinner“ heißt so viel wie Dreher oder Kreisel, „Fidget“ steht für fummeln oder herumfingern. Damit ist die Bedeutung des Spielzeugs schon beinahe erklärt – es handelt sich um ein kleines Gerät, das zwischen den Fingern bewegt werden kann und das die Hände beschäftigen soll. Die Erfinderin aus den USA entwickelte die kleinen Kreisel zu Therapiezwecken: Kinder, die unter Autismus leiden oder eine Aufmerksamkeits-Defizit-Störung aufweisen, profitieren von dem Teil. Sie können es kreiseln und sich bewegen lassen, erkennen neue Muster und Farben. Das beschäftigt und fokussiert die Konzentration. Hierzulande haben viele Kinder den wurfsternähnlichen Kreisel entdeckt und spielen damit – sehr zum Leidwesen der Lehrer – sogar im Unterricht. Eine Schülerin sagte einmal, dass das Spiel mit dem Spinner gegen das Einschlafen helfe, wenn der Lehrer allzu eintönig erzähle. Anstatt an den Fingernägeln zu kauen, beschäftigen sich die Kinder nun eben damit – und bringen viele Erwachsene zur Weißglut.
Fidget Spinner passen in eine Hand und können auf dem Finger gedreht werden. Üblicherweise schaffen sie es zwischen zehn und zwanzig Sekunden, auf der Fingerspitze zu drehen, was allerdings ein wenig Geschick und Übung voraussetzt.
Die Hand-Spinner sind überall dort erhältlich, wo es auch Spielzeug gibt und obwohl die Teile hierzulande noch recht neu sind, ist das Angebot an verschiedenen Modellen bereits sehr groß. Große Supermarktketten führen die kleinen Kreisel ebenso wie die großen Spielzeugfachhändler. Im Ladengeschäft ist das Gadget zu kaufen, auch online ist es überall erhältlich – ein Blick in die Produktergebnisse bei Amazon oder eBay genügt, um die Vielfalt der Modelle abschätzen zu können. Dabei sind die Einsteigermodelle wie der Spinner von Waitiee schon ab drei Euro erhältlich, Luxusteile können bis zu 50 Euro kosten. Das heißt, für den Anfang reicht das Taschengeld für den Kauf, andere Modelle können gleich auf die Wunschliste für den Geburtstag gesetzt werden. Oder zu Nikolaus, Weihnachten oder als Wunsch-Mitbringsel von den Großeltern „bestellt“ werden.

Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle

Lassen wir den Preis einmal außer Acht, der natürlich als Vor- oder Nachteil der einzelnen Modelle gesehen werden kann, zeigen sich noch weitere Unterschiede. Wichtig ist in jedem Fall das Material des Kugellagers, denn von diesem hängt die Drehkraft ab. Folgende Materialien sind für Kugellager auf dem Markt zu finden:

  1. 1. Edelstahl

    Edelstahl-Spinner bzw. Kugellager aus Edelstahl laufen sehr leise, sind außerdem günstig zu haben. Allerdings ist die Drehzeit nur kurz und die Gefahr, dass die Teile binnen kürzester Zeit rosten, ist groß. Alles in allem – Edelstahl ist nicht ideal.

 

2. Vollkeramik

Da diese Kugellager nicht aus Metall sind, können sie auch nicht rosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gadgets gut in der Hand liegen, sie fassen sich einfach angenehm an. Keramik ist allerdings leicht sensibel, wenn es auf die Erde fällt – Keramik-Spinner können daher schnell bei einem Sturz brechen. Außerdem laufen sie weniger ruhig.

3. Keramik-Hybrid

Die Eigenschaften beim Drehen sind überaus positiv zu bewerten – Keramik-Hybrid-Spinner laufen und laufen und laufen. Sie sind allerdings ein wenig lauter – nicht gut für die Benutzung im Unterricht! Wobei die Teile ja eigentlich generell nicht in der Schulzeit eingesetzt werden sollten. Einen weiteren Nachteil bringt diese Bauart mit: Die Gadgets sind anfälliger für magnetische Felder. Diese können die Laufeigenschaften extrem verändern!

Es scheint, als wäre kein Material das Nonplusultra, daher bleibt nur, die verschiedenen Hand-Spinner auszuprobieren und selbst herauszufinden, welche Variante am besten gefällt.

Tipps und Tricks rund um die Hand-Spinner

Fidget Spinner sind nicht einfach nur ein Gadget, das sich besonders gut als Mitbringsel eignet und dann im Schrank verschwindet. Hiermit lassen sich richtige Battles veranstalten, bei denen die längste Drehzeit oder die interessantesten Bewegungen und Farben bewertet werden. Doch dafür braucht es erst einmal ein bisschen Übung. Anfänger sollten überhaupt keine Tricks in Erwägung ziehen, sie sollten erst einmal lernen, den Hand-Kreisel ruhig auf dem Finger oder auf der Hand laufen zu lassen. Das erfordert ein bisschen Training, welches durch die zugehörige App auf dem Smartphone angeleitet werden kann.
Halte das Teil zwischen Daumen und Zeigefinger und bringe es durch Anstoßen mit den Fingern der anderen Hand zum Drehen. Das ist einfach und noch ohne Probleme zu bewerkstelligen. Schwieriger wird es, wenn die Finger der gleichen Hand für das Kreiseln sorgen sollen – die ersten Versuche ähneln ein wenig gymnastischen Übungen. Ein anderer Trick ist es, das Gadget während der Rotation von einem Finger auf den anderen zu bringen. Der Hand-Kreisel darf dabei nicht herunterfallen oder aufhören, sich zu drehen!
Wer es noch ein wenig schwieriger mag, lässt den Hand-Spinner drehen und wirft ihn dann hoch. Er muss natürlich wieder mit der gleichen Hand und den gleichen Fingern aufgefangen werden. Ohne Anhalten! Ist die Rotation beendet, hat der Spieler verloren. Wer schafft das am häufigsten oder am langsamsten? Wie lange dieser Trick dauern darf, ist wieder vom Material des Kugellagers abhängig, wobei die Edelstahlvariante erfordert, den Wurfvorgang und das Auffangen so schnell wie möglich zu absolvieren.
Teilweise können auch zwei oder sogar noch mehr Spieler dabei sein. Einer bringt den Kreisel zum Drehen und übergibt ihn an den anderen Spieler. Dieser reicht ihn weiter usw. Die Steigerung ist die Übergabe per Wurf nach oben. Doch Vorsicht: Die Teile sind zwar leicht, können aber schmerzhaft sein, wenn sie bei einem missglückten Wurf nach oben im Gesicht des Fängers landen. Apropos Gesicht: Das Gadget muss nicht immer auf den Fingern rotieren! Es gibt sogar Tricks, bei denen kommen die Zehen zum Einsatz. Oder wie wäre es mit der Nase? Das geht natürlich nur im Liegen, ist aber ungeheuer lustig und sollte unbedingt einmal ausprobiert werden.
Die Liste der Tricks ließe sich immer weiter fortführen, wobei allen Übungen eines gemein ist: Der Hand-Spinner darf nicht aufhören, sich zu drehen. Egal, welche Übung du gerade machst oder welchen Trick du versuchst, das Teil muss sich immer weiter drehen.

Hinterlasse eine Antwort