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Der iCloud Hack: Apple zahlt!

Der iCloud Hack: Apple zahlt!

 

300 Millionen Apple User können aufatmen, Apple scheint gezahlt zu haben und iCloud Konten sind wahrscheinlich wieder sicher.

Lösegeld für Apple Hack wurde wahrscheinlich gezahlt

Wie wir am 22. März  berichteten, stand Apple unter Beschuss einer türkischen Hackergruppe. Die Turkish Crime Family erbeutete über 300 Millionen Zugänge von Apple Kunden. Betroffen waren Konten mit „mac.com” aber auch neuere mit der Endung „me.com” und „icloud.com”. Die Hacker schafften es sogar die Zwei-Faktor-Authentizierung zu umgehen.

Die Hacker stellten den kalifornischen Konzern eine Deadline bis zum 7. April.  Apple bestreitet bis heute den Hack. Es steht der Verdacht im Raum, dass die Zugangsdaten durch einen alternativen älteren Hack eines Drittanbieterdienstes in die Hand der Kriminellen geraten ist.

Laut Insiderinformationen soll nun umgerechnet eine Summe von 450.000 Euro gezahlt worden sein. Die Summe lässt sich auch über Blockchain identifizieren.

Dieses Beispiel zeigt, wie unsicher unsere digitale Welt ist und wie wichtig es ist, bei Shops einzukaufen, welche per SSL verschlüsselt sind. Ihr erkennt es, an dem grünen Schloss im Browser. Gebt ihr zum Beispiel gorillatech.de ein, seht ihr in der Adresszeile das grüne Schloss. Das zeigt euch, hier sind eure Daten sicher.

Weitere Tipps wie ihr euch schützen könnt:

1. Schaltet die Funktion „Mein iPhone suchen“ aus! Diese findest du unter den iPhone-Einstellungen im Benutzerkonto.

2. Synchronisiert regelmäßig euer Apple iPhone mit iTunes auf euren Desktop/ Mac.

3. Ändere in regelmäßigen Abstanden dein Passwort und die iCloud-Zugangsdaten.

4. Lege dir ein gutes Passwort zu!

Ein gutes Passwort ist mindestens 8 Zeichen lang, enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Dabei ist es wichtig, dass das Passwort nicht wie euer Name, Adresse oder Emailadresse ist, vorallem nutzt für jeden Service ein eigenes Passwort!

Die meisten gekaperten Zugangsdaten sind von früheren Hacks. Überprüft mit Webservices, z.B.

https://haveibeenpwned.com/

ob eure Emailadresse in früheren Hacks schon mal erbeutet worden ist. Falls ja, ändere alle Passwörter und achte ganz speziell darauf, dass ihr keine identischen Passwörter benutzt.

5. Passt auf, wo ihr euch registriert.

Das Internet ist groß und es gibt viele Dienste und Serviceleistungen, die richtig Spaß machen. Aber jeder Anbieter geht anders mit euren Daten um. Versichert euch, dass der Anbieter der Dienste ein ordentliches Impressum hat, von einem Land aus agiert, welches vernünftige Datenschutzbestimmungen hat.

Nur so könnt ihr gewährleisten, dass euer Konten und Daten sicher sind.

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